Warum pflanzliches Protein dich besser an dein Ziel bringt

Warum pflanzliches Protein?

Viele proteinreiche Lebensmittel sind nur schwer verdaulich oder passen erst gar nicht in den Ernährungsplan. Schnell ist so ein Nährstoffmangel die Folge. 

Pflanzliches Protein ist die sogenannte Ausnahme, die jene Regel bestätigen. Sie sind leicht verdaulich und lassen sich nach belieben in jeden Ernährungsplan integrieren. Wie beruhigend!

Gern wird unbegründet behauptet, das pflanzliches Protein dem tierischen Protein in nichts nach stünde. Viele Spitzensportler, Fitnessathleten und Model sind bereits davon überzeugt. In der folgenden Studie wird dies vor allem im Bezug auf den Muskelaufbau noch einmal bestätigt.

Eine Studie der University von Tampa in Florida zeigt das:

Hier überprüfte man den Muskelaufbau von 24 jungen Männern, die drei Mal wöchentlich trainierten und über 8 Wochen hinweg täglich 48 Gramm Reisprotein oder aber Molkeprotein einnahmen. Es zeigten sich keine Unterschiede. Beide Gruppen konnten im selben Mass Muskeln aufbauen. Auch waren Muskelkraft und Leistungsfähigkeit sowie die Länge der Erholungsphasen in beiden Gruppen gleich lang. Sportliche Erfolge sind also mit rein pflanzlichen Proteinen in genau demselben Umfang möglich wie mit tierischen Proteinen. Mit dem Unterschied, dass tierische Proteinpulver sehr oft gesundheitliche Nachteile mit sich bringen. 1*

 

Unserer Meinung nach, sollte ein Protein nicht nur den Muskelaufbau fördern. Denn ein wirklich gutes Protein muss noch einiges mehr können, zum Beispiel sollte es dich mit wichtigen Vitalstoffen versorgen, deine Leistungsfähigkeit steigern und Heilprozesse schneller in die Wege leiten. 

Für wen eignen sich pflanzliche Proteine am besten?

Zwar werden pflanzliche Proteine vorwiegend im Sport genutzt, doch sind sie auch in vielen anderen Situationen hilfreich. Alltagsstress, Krankheit oder einfach nur weil man es nicht schafft täglich gut und ausgewogen zu Essen. Gerade in solchen Situationen können pflanzliche Proteine helfen die Regeneration und Heilung zu aktivieren, Energie zu liefern und so das ersehnte Wohlbefinden zu erreichen. So lassen sich kaum Personen ausgrenzen, aber besonders Hilfreich sind sie zum Beispiel für die folgenden Personengruppen:

  • Menschen, mit einem stressigem Alltag oder belastenden Situationen (welcher Art auch immer), denn durch Stress steigt der Nährstoffbedarf des Körpers. Da pflanzliche Proteinpulver nicht nur Proteine, sondern auch Vitalstoffe, Ballaststoffe und Mineralien liefern. Können Nährstoffbedarfspitzen einfach und effektiv aufgefangenwerden.
  • Sportler
  • Menschen, die sich proteinärmer ernähren. Zum Beispiel bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung, kann ein pflanzliches Proteinpulver das besondere Plus bilden.
  • Menschen, die sich kohlenhydratarm ernähren. Bei der kohlehydratarmen oder Low-Carb Ernährung, kann es immer wieder Phasen geben, in denen der Organismus zur Energiegewinnung mehr freie Aminosäuren benötigt, als gerade im Blutstrom vorhanden sind.
  • Menschen, die abnehmen wollen. Besonders hier empfehlen wir pflanzliche Proteine, denn der hohe Ballaststoffgehalt bremst Heißhungerattacken und dämpft das Hungergefühl.
  • Menschen, in Regenerationsphasen. Hier können pflanzliche Proteine gezielt den Heilungsprozess fördern und die Regeneration beschleunigen.
  • Vielbeschäftigte Menschen. Optimal als Zwischenmahlzeit oder mit einem leckeren Powerriegel als Mahlzeitersatz.

Welche pflanzlichen Proteinpulver gibt es?

Heutzutage sind Proteinpulver mit einem Proteinanteil von ca. 40 % bis zu fast 90 % verfügbar.

Zu den Proteinpulvern mit einem geringen Proteinanteil gehören beispielsweise Hanf, Chia, Lupinen und Mandelprotein. Dies ist aber kein Nachteil. Ein niedriger Proteingehalt zeigt, das es noch viel Platz für andere Nähr- und Vitalstoffe, wie essentielle Fettsäuren oder reichlich Mineralien und Vitamine gibt. Somit können diese Sorten von Protein eine Mahlzeit ersetzen und sind perfekt für Menschen geeignet, die ihr Proteinpulver eher als Allround-Nahrungsergänzung einsetzen möchten und nicht nur für die Optimierung der Proteinversorgung oder Performanceorientiert benötigen.

Zu den hochdosierten Proteinpulvern gehören zum Beispiel: Erbse, Reis, Soja und Gluten. Natürlich können diese Proteine auch als Mahlzeitenersatz eingesetzt werden, eignen sich aber vor allem optimal für Sportler oder Personen die einen höheren Proteinbedarf abdecken wollen.

Warum nutzen wir die Kombination aus Erbsen- und Reisprotein?

Diese Kombination liefert alle Aminosäuren im richtigen Verhältnis und lässt darüber hinaus einen hohen Proteingehalt zu. Wie ein altes Ehepaar ergänzen sich die beiden Proteine perfekt. Ein Beispiel dafür ist, das Reisprotein reichlich Methionin enthält, jedoch die Aminosäure Lysin nur limitiert vorhanden ist. Dafür kommt Lysin eben in besonders hohen Mengen im Erbsenprotein vor. So ergänzen sich diese beiden pflanzlichen Proteine und lassen keine Lücken im Aminosäurenprofil zu. 

*1 Joy, Jordan M., et al.“The effects of 8 weeks of whey or rice protein supplementation on body composition and exercise performance.”Nutr J 12.1 (2013): 86. (Die Auswirkungen eine Nahrungsergänzung mit Reisprotein über 8 Wochen hinweg auf die Körperzusammensetzung und sportliche Leistungsfähigkeit)

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